Erektionsstörung ist ein ernsthaftes Gesundheitsproblem

Sildenafil zählt heutzutage zu den bekanntesten Wirkstoffen. Neben dem Markennamen Viagra sind zahlreiche generische Sildenafil Produkte am Markt. Noch nie zuvor hatte ein Produkt ein solches Aufsehen unter dem Publikum ausgelöst. Besonders die Markteinführung hat enorme Beachtung gefunden. In den USA kam 1988 Viagra Sildenafil auf den Markt. Neben Viagra sind zahlreiche Sildenafil-Produkte erhältlich.

Sildenafil hilft gegen Erektionsstörungen

Als Sildenafil entdeckt wurde, war dieses ein großer Fortschritt für Männer, die mit Erektionsstörungen betroffen waren. Die orale Form der Produkte erwies sich als Fortschritt. Früher konnten Männer nur auf intravenöse Präparate wie Papaverin und Alprostadil zugreifen.

Erektionsstörung ist ein ernsthaftes Gesundheitsproblem

Früher wurde Erektionsstörung als Befindlichkeitsstörung betrachtet. Heute wird diese als ernste Erkrankung anerkannt. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde erektile Dysfunktion den psychologischen Ursachen zugeschrieben. Später wurde bewiesen, dass diese Störung organischer Natur sein kann. Trotzdem sind Patienten oft von Versagensängsten und Schamgefühlen geprägt. Diese sind meist der Grund, die Betroffenen vom Gang zum Arzt abzuhalten. In den meisten Fällen sind Erektionsstörungen gut behandelbar.

Zahlreiche Studien zeigten, dass Erektionsstörungen keine Seltenheit sind, vor allem bei Männer über 40 Jahren. Obwohl die Erektionsstörungen keine Seltenheit sind, suchen trotzdem nur wenige Betroffene medizinische Hilfe. Testergebnisse zeigten, da jährlich zwischen 3 und 5,4 der betroffenen, die ärztliche Hilfe aufsuchen.

Ursachen der erektilen Dysfunktion

Es gibt unterschiedliche Ursachen einer erektilen Dysfunktion. Sie können entweder organischer Natur sein oder auch psychischer. In besonderen Fällen ist auch eine Mischung organischer und psychischer Ursachen möglich. Wenn ein Mann leichte organische Probleme hat, können diese durch psychische Faktoren beeinflusst werden.

Erektionsstörungen: psychische oder organische Ursachen?

Wenn die Erektionsstörungen nach und nach auftreten, wird meist von einer organischen Ursache gesprochen. Tritt aber die Erektionsstörung selten ohne einen erkennbaren Grund auf, handelt es sich bestimmt um eine psychische Ursache. Erektile Dysfunktion sollte ernst genommen werden, da sie eine Begleiterscheinung von Erkrankungen wie Durchblutungsstörungen, Herzkrankheiten oder Diabetes sein kann. Mögliche körperliche Ursachen sind: Diabetes, Hormonstörungen, Arteriosklerose, kongenitale Anomalien, Verkrümmung des Penis, Bluthochdruck, Testosteronmangel oder Bandscheibenvorfälle.
Psychische Ursachen

Bei der erektilen Dysfunktion vermischen sich psychische Faktoren oft mit organischen. Auslöser dafür können bei jüngeren Männern Krankheiten, Depressionen, Stress auf der Arbeit, Schwierigkeiten in der Partnerschaft oder belastende private Ereignisse sein. Es ist wichtig psychische Ursachen herauszufinden und zu behandeln, da sich diese mit der Zeit nur verschlimmern können.

Wie Sildenafil wirkt und angewendet wird

Sildenafil verfügt sowohl bei somatisch bedingter als auch bei psychogener erektiler Dysfunktion eine pro erektile Wirkung, da es zur Gruppe der spezifischen PDE-5-Hemmer gehört. Es hilft nicht nur bei Patienten mit Prostatektomie, Diabetes mellitus oder Hypertonie. Sildenafil zeigte gute Resultate bei der Behandlung von psychischen Störungen.

Bei Geschlechtsverkehr kommt es zu einer Stickstoffmonoxid-Freisetzung. Dies fördert über G-Proteine das Wachstum in den entsprechenden Muskelzellen. Im Penis kommt es dabei zur Entspannung. Danach nimmt der Gefäßquerschnitt zu und fördert den Schwellkörper-Blutfluss.

Sildenafil Dosierung

Da alle Patienten unterschiedlich sind, sollte der Arzt die Dosierungen für jeden Betroffenen entsprechend anpassen. Die Filmtabletten sind in den Stärken 100 mg, 50 mg sowie 25 mg erhältlich. Um an die Wunschdosierung zu kommen, können auch mehrere Tabletten eingenommen werden.

Die häufigste Tagesdosis liegt bei 50 mg. Es kommt sehr selten dazu, dass diese Menge über- oder unterschritten wird. Je nach Körperstärke, kann eine Dosis maximal auf 100 mg erhöht werden. Auf dem Schwarzmarkt befinden sich viele Kopien von Sildenafil-Produkten mit einer Dosierung von 100 mg. Aufgrund der Sildenafil-Stärke sollte dieses Wundermittel erst nach der Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Die häufigsten Gründe einer Dosierungsreduktion sind meist Funktionsstörungen von Leber und Niere. Die Einnahme ist optimal eine halbe Stunde vor dem Geschlechtsverkehr. Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung sollten auf Sildenafil verzichten. Bei jungen Menschen ist die empfohlene Dosis 25 mg. Auf diese Weise werden die starken Nebenwirkungen verhindert. Trotzdem sollte die Einnahme vorher mit dem Arzt besprochen werden.

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